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	<title>Hidden Identity</title>
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	<description>Privatsphäre &#38; Datenschutz im Internet</description>
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		<title>Du bist Terrorist</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 13:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Artikel gibts das Video. Aber vorab schonmal:

Erst kürzlich haben wir herausgefunden, daß in Deutschland mehr als 82 Millionen versteckte (potenzielle) Terroristen wohnen. Du bist einer davon.

Deswegen Überwachen und speichern wir ab jetzt für sechs Monate alle deine Aktivitäten:
-Zum Beispiel, wen du anrufst und wann.
-Wann du dein Handy benutzt und wo.
-Wann und wo du dich ins Internet einloggst und welche Seiten du besuchst.
-An wen du Emails schreibst und wieso.

Und weil du Terrorist bist, darf das Bundeskriminalamt von nun an auch deinen Computer überwachen

-Wir kennen deine Passwörter, schauen uns deine Urlaubsbilder an, verfolgen mit wem du chattest
oder stöbern in deinen persönlichen Dokumenten. (siehe Trojanisches Pferd)

Wir können alle Daten von deinem Computer herunterladen, verändern oder ganz neue abspeichern

Wir hatten in Deutschland noch nie einen international geplanten Terroranschlag, aber mit dir und den 82 Millionen neuen Terroristen müssen wir gut aufpassen, damit das auch so bleibt. Ein neuer Personalausweis, der unter anderem Fingerabdrücke speichert, mehr Überwachungskameras und noch viele andere Überraschungen sind schon auf dem Weg zu dir (im Video außerdem zu sehen: elektronische Gesundheitskarte, Nackstscanner , Internetzensur)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/4631958">Du bist Terrorist</a> from <a href="http://vimeo.com/user221974">lexela</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Internetsperre für Raubkopierer</title>
		<link>http://www.hidden-identity.net/zensur/internetsperre-fur-raubkopierer/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 12:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[internetsperre]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst verwarnen, dann das Internet sperren. Informationsfreiheit? Brauchen Verbrecher nicht. Aber dann hätte ich doch noch eine kleine Bitte, damit on- und offline wieder gleichberechtigt sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/Deutsche-Musikwirtschaft-fordert-Internetverbot-fuer-Raubkopierer--/meldung/137789">Heise</a> gelesen: Die deutsche Musikindustrie stellt mal wieder Forderungen. War ja abzusehen, nachdem das in Frankreich so gut geklappt hat.</p>
<p>Nun soll jemand, der beim illegalen Runterladen urheberrechtlich geschützten Materials erwischt wird erst verwarnt werden und bei Wiederholung soll ihm der Internetzugang entzogen werden.</p>
<p>Gut und schön, aber ich hätte da eine viel dringendere Bitte. Dringender deshalb, weil die Verbrechen viel schlimmer sind &#8211; die Dinge die diese Leute sich aneignen hat dann der vormalige Besitzer nicht mehr, die Schmerzen und Qualen, die anderen Menschen dadurch zugefügt wurden sind real:</p>
<blockquote><p>Liebe Bundesregierung,</p>
<p>bitte erteilt einem jeden, der wegen Diebstahl, Raub oder ähnlichen Vergehen ein zweites Mal verurteilt wurde ein lebenslängliches Verbot Häuser und Geschäfte zu betreten. Er könnte sonst rückfällig werden und wieder etwas mitnehmen, was ihm nicht gehört.</p>
<p>Und wenn Sie schon dabei sind, verbieten Sie doch bitte auch jedem, der zum zweiten Mal eine Körperverletzung begangen hat sich einem Menschen auf 200 Meter zu nähern.</p>
<p>Und etwas was uns alle angeht, weil das Verbrechen wirklich widerlich ist: Bitte verbieten sie Menschen, die einmal wegen sexuellem Missbrauch verurteilt wurden sich anderen Menschen auf 1 km zu nähern.</p>
<p>Danke, nur so können wir in diesen Zeiten noch für Sicherheit und Ordnung sorgen.</p></blockquote>
<p>Kann ja nicht sein, dass Offline Verbrecher besser gestellt werden, als Online Verbrecher.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Irgendwie auch zum Thema passend, trotzdem heute reziprok mit NoFollow verlinkt: <a style="text-decoration: line-through;" rel="nofollow" href="http://netzpolitik.org/2009/freunde-der-kinderporno-sperren-schlagen-zurueck/">Netzpolitik.org</a> mit<br />
neuen Informationen zur sich sammelnden Sperrlobby.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaftler schafft kein Wissen</title>
		<link>http://www.hidden-identity.net/zensur/wissenschaftler-schafft-kein-wissen/</link>
		<comments>http://www.hidden-identity.net/zensur/wissenschaftler-schafft-kein-wissen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 22:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst veröffentlicht ein Internetwissenschaftler eine völlig das Thema verfehlende Presseklärung, dann wird diese von einem Rechtswissenschaftler auseinander genommen. Das einzige was mich daran wirklich stört ist, dass jemand, der nicht einmal in der Lage ist minimal zu differenzieren eine "Versachlichung in der Diskussion" fordert. Das ist ja wohl die Höhe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Wissenschaftler sich instrumentalisieren lassen, tut das weh. Wenn sie sich Internetwissenschaftler nenen und ganz gravierende Punkte scheinbar überhaupt nicht verstehen, fehlen mir fast die Worte.</p>
<p>Aber von vorne:</p>
<p>Der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts, Prof. Christoph Meinel, hat sich für eine Versachlichung in der Diskussion um Sperren für Internetseiten ausgesprochen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Interessanterweise hat bei gedruckten Medien die Öffentlichkeit längst akzeptiert, dass Strafbares dort nicht veröffentlicht werden darf und versteht das nicht als Angriff auf die Meinungsfreiheit. Wir müssen lernen, dass dies auch für das noch sehr junge Medium Internet zu gelten hat&#8221;, betonte Meinel. Der Wissenschaftler kritisierte Aussagen, dass die Sperrung von Kinderpornographie-Seiten im Internet das Grundrecht auf Informationsfreiheit gefährde. Solche, die dies behaupteten, schürten gleichzeitig &#8220;irrationale Ängste&#8221;, dass Websperren Stück für Stück auf weitere Inhalte im Internet ausgedehnt würden. Aber auch im Printmedienbereich sei es lange akzeptiert, dass es ein legitimes Recht der Gesellschaft ist, sich gegen die Veröffentlichung solcher Inhalte zu wehren, deren Besitz, Nutzung oder Verbreitung gesetzlich verboten ist, sagte Meinel.</p></blockquote>
<p>So, jetzt mal ganz langsam und Stückchenweise zum verdauen:</p>
<blockquote><p>Interessanterweise hat bei gedruckten Medien die Öffentlichkeit längst akzeptiert, dass Strafbares dort nicht veröffentlicht werden darf und versteht das nicht als Angriff auf die Meinungsfreiheit. Wir müssen lernen, dass dies auch für das noch sehr junge Medium Internet zu gelten hat</p></blockquote>
<p>Interessanterweise hat der Herr offenbar noch nicht bemerkt, dass die zu sperrenden Inhalte heute bereits illegal sind und daher bereits heute rechtlich verfolgt werden müssten &#8211; er scheint auch nicht gemerkt zu haben, dass dies jedem an der Diskussion beteiligtem klar ist und niemand eine freie Verbreitung gefordert hat.</p>
<blockquote><p>Solche [...] schürten gleichzeitig &#8220;irrationale Ängste&#8221;, dass Websperren Stück für Stück auf weitere Inhalte im Internet ausgedehnt würden</p></blockquote>
<p>Was an der &#8220;Angst&#8221; davor, dass Stück für Stück weitere Inhalte gesperrt werden könnten, wenn dies erstmal ohne viel Aufhebens möglich ist irrational sein soll, erschließt sich mir nicht. Im Gegenteil. Irrational ist das genau so lange, wie man davon ausgeht, dass immer ganz liebe Parteien an der Macht sind, denen die Grundrechte wichtig sind und weiterhin angenommen wird, dass das BKA unbestechlich ist.</p>
<p>Nun wissen wir aber aus der deutschen Geschichte, dass es andere Zeiten gab, in denen Parteien an der Macht waren, die sich nicht groß darum geschert haben, ob es Menschenrechte oder ähnliches gibt. Ich hoffe, dass es niemals wieder so kommen wird, aber falls doch, so sollte man es doch als wichtiges Gut betrachten, wenn keine Instrumente vorhanden sind, um das Internet derartig Beschränken zu können. Dass diese in diesem Fall noch installiert werden können, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p>Weiterhin wissen wir, dass beim BKA auch nur Menschen arbeiten. Menschen mit menschlichen Problemen. Der eine hat vielleicht Schulden, der nächste irgendwann mal etwas unrechtes getan. Auf jeden Fall kann der ein oder andere entweder mit Geld bestechlich oder mit Drohungen erpressbar sein. Da die Sperrlisten keiner Revision unterzogen werden, könnte man so mit ein wenig krimineller Energie einen Konkurrenten aus dem Internet verbannen. Und Menschen sind nun mal zum Teil kriminell, das besagen viele Statistiken und das allein ist der Grund, warum überhaupt über ein solches Gesetz nachgedacht werden muss.</p>
<p>Und jetzt der grönende Abschluss:</p>
<blockquote><p>Aber auch im Printmedienbereich sei es lange akzeptiert, dass es ein legitimes Recht der Gesellschaft ist, sich gegen die Veröffentlichung solcher Inhalte zu wehren, deren Besitz, Nutzung oder Verbreitung gesetzlich verboten ist, sagte Meinel.</p></blockquote>
<p>Ich habe noch nie mit bekommen, dass wenn ich ein Printmedium in der Hand hatte plötzlich eine Seite statt ihres Inhaltes ein aufgedrucktes Stoppschild zeigte.</p>
<p>Wir reden hier von gänzlich unterschiedlichen Dingen. Die Gesellschaft ist doch berechtigt, gegen die Betreiber von Seiten mit illegalem Inhalt vor zu gehen. Die Gesellschaft darf hier einschreiten. Sowohl im Print- als auch im Digitalenmedium.</p>
<p>Aber es kann schlichtweg nicht sein, dass eine Abteilung des BKA Alleinherrscher über Internetseiten spielen kann. Ohne Revision, ohne Gerichtsbeschluss und ohne dass dies überprüfbar wäre.</p>
<p>Kurz und Gut: Einem Studenten würde er für diesen Bockmist &#8220;Thema verfehlt&#8221; als Bewertung geben. Ich sage: Sachlich daneben.</p>
<p><a href="http://www.hanno.de/blog/2009/replik-von-prof-dr-thorsten-koch-jurist-an-prof-dr-meinel-informatiker/">Hier gibt es auch noch die Stellungnahme von Herrn Prof. Dr. Koch</a> die wie es bei Juristen so üblich ist sehr trocken und ohne die eigene Meinung groß ein zu bringen aufzeigt, wieso die <a href="http://idw-online.de/pages/de/news314402">Pressemitteilung von Herrn Prof. Meinel</a> völlig am Thema vorbei geht. Unter anderem auch <a href="http://netzpolitik.org/2009/netz-sperren-replik-auf-prof-christoph-meinel/">bei Netzpolitik.org</a> zu lesen.</p>
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		<title>Anhörung zu Internetsperren</title>
		<link>http://www.hidden-identity.net/zensur/anhoerung-zu-internetsperren/</link>
		<comments>http://www.hidden-identity.net/zensur/anhoerung-zu-internetsperren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 20:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Online Petition unabhängig soll es am 27. Mai im Bundestag eine Anhörung von Experten zum Thema Internetsperren geben. Dafür hat sich die SPD, welche als Regierungspartei den Gesetzesentwurf mit verantwortet, stark gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-62 alignright" title="zensur-hilft-nicht" src="http://www.hidden-identity.net/wp-content/uploads/2009/05/zensur-hilft-nicht.png" alt="zensur-hilft-nicht" width="250" height="220" />Unabhängig von der Online Petition gegen Internetsperren wird es am 27. Mai eine Expertenanhörung im Bundestag geben. Hierfür hat sich die SPD, die den Gesetzesentwurf mit zu vertreten hat und mit Herrn Wiefelspütz einen starken Anhänger der Sperren in den eigenen Reihen hat, stark gemacht. Unlängst hatte die SPD-Medienexpertin Monika Griefahn  gefordert, die <a href="http://www.golem.de/0905/66953.html">Kritikpunkte der Sperrgegner</a> ernst zu nehmen und  sorgfältig zu überprüfen, was nun scheinbar geschehen soll. Danach wird sich zeigen, ob die SPD ihre bisherige Position ändern wird oder weiterhin den Kurs beibehält, den sie momentan fährt. Immerhin hat auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries Bedenken bei dem aktuellen Kurs angemeldet.</p>
<p>Na das erfreut einen doch mal.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.golem.de/0905/67085.html">Golem</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Kinderhilfe &#8211; pro Internet Zensur</title>
		<link>http://www.hidden-identity.net/zensur/deutsche-kinderhilfe-internet-zensur/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 00:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Verein mit dem sehr seriös klingenden Namen "Deutsche Kinderhilfe e.V." stellt eine Petition als Gegenpetition zur Petition gegen Netzzensur (also eine Anti-Anti-Netzzensur-Petition) auf die Beine.

Aber entweder haben die Verantwortlichen dort keine Ahnung oder sie wollen potentielle Zeichner durch Verbiegung der Tatsachen zum Zeichnen bewegen.

Eventuell kann man sich nach einer Google Suche ja ein besseres Bild über die fragliche Organisation machen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img class="size-full wp-image-62 alignright" title="zensur-hilft-nicht" src="http://www.hidden-identity.net/wp-content/uploads/2009/05/zensur-hilft-nicht.png" alt="zensur-hilft-nicht" width="250" height="220" /></h2>
<p>Die Deutsche Kinderhilfe &#8211; eine Organisation, die erstmal sehr seriös klingt, deren Seriosität nach einer <a href="http://www.google.de/search?q=deutsche+kinderhilfe">Google Suche</a> aber einen groben Dämpfer bekommt &#8211; ist für die Internet Zensur.</p>
<p>Nun generell ist es bei einer solchen Organisation nicht verwunderlich, dass sie bei allem was augenscheinlich für Kinder getan wird begeistert ist, auch muss man dahinter keine Experten erwarten, die sich mit dem Internet oder der Kinderpornografie auskennen &#8211; es gibt schließlich ausreichend andere Bereiche in denen man Kindern helfen kann. Es würde mich normalerweise auch wenig stören.</p>
<p>Diese Organisation hat nun allerdings eine Petition gegen die ePetition gegen Internet Zensur, die neben über 76.000 anderen auch ich mitzeichne, auf die Beine gestellt. Man will dort 100.000 Stimmen zusammen bekommen.</p>
<p>Grandios daran ist, wofür man dort unterschreiben soll:</p>
<blockquote><p>Ja, ich stimme für das Gesetz gegen Kinderpornographie im Internet ab</p></blockquote>
<p>Na toll. Brauchen wir denn das? Kinderpornografie ist doch bereits verboten, dafür brauchen wir wirklich kein neues Gesetz. Und da das Verbot medienübergreifend gilt, brauchen wir auch kein seperates Verbot für das Internet.</p>
<p>Ich muss also davon ausgehen, dass die Initiatoren der Petition nicht mal wissen, wofür sie sich eigentlich stark machen &#8211; oder es den Unterzeichnenden nicht so deutlich sagen wollen. Aber das wäre natürlich eine böse Unterstellung.</p>
<p>Genauso daneben auch die Pressemitteilung oder was das darstellen soll:</p>
<blockquote><p>Unterstützen Sie die Kampagne „Stopp! Meine Stimme gegen Kinder“pornographie“ im Internet“, indem Sie auf der als Anlage beigefügten Liste Unterschriften für die Sperrung kinder“pornographischer“ Seiten im Netz sammeln. Es darf kein Grundrecht auf Verbreitung kinder“pornographischer“ Seiten geben. Was für Druckwerke und Zeitungen gilt, muss auch im Internet gelten – denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum!</p></blockquote>
<p>Richtig, was gilt, das gilt. Das ist aber schon so. Diejenigen, die Kinderpornografie im Internet verbreiten können &#8211; zumindest in Deutschland und vielen anderen Ländern &#8211; rechtlich belangt werden. Die Server können abgeschaltet werden. Genauso wie man einen Verlag der Kinderpornografie in seiner Tageszeitung abdruckt vermutlich ohne weiteres dicht machen würde, bis die Ermittlungen abgeschlossen und sichergestellt ist, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.</p>
<p>Aber es fordert doch auch niemand ein Grundrecht auf eine Verbreitung solcher Seiten. Im Gegenteil, die Gegner der Internet Zensur sehen diese nur als ungeeignetes Mittel an und würden eine schärfere Strafverfolgung auf der Stelle befürworten.</p>
<p>Ich sehe also grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder möchte der Veranstallter dieses Theaters die Unterschriten von Leuten ergaunern, indem der gesamte Hintergrund verschleiert und umgedeutet wird oder die haben selbst nicht verstanden worum es überhaupt geht. Aber dann sollte man keine Petition in die Wege leiten. Bleibt eigentlich nur noch die Schlussfolgerung, dass es da nicht ganz sauber zu geht und hier heftigst Stimmungsmache betrieben werden soll.</p>
<p>Nun gibt es also zusätzlich zur Zensursula noch eine Propaganda Organisation.</p>
<p>Die einzige Antwort dazu kann sein, die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">ePetition</a> zu zeichnen und damit klare Zeichen zu setzen.</p>
<p>Ganz nebenbei erwähnt sei ein <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Paintball;art692,2793975">Artikel des Tagesspiegels</a>. Dort geht es um das geplante Paintball-Verbot sowie auch um die Zensur. Und warum der Staat sich auf gefährliches Terrain begibt bzw. aufhört Probleme zu lösen und stattdessen selbst zu einem zu werden.</p>
<h2><strong>[15.05.2009] </strong><strong>UPDATE:</strong></h2>
<p><strong>Da dieser Artikel 13 Stunden vorher veröffentlicht wurde, konnte ich den <a href="http://www.fixmbr.de/deutsche-kinderhilfe-jetzt-wirds-schmutzig-zensursula/">Artikel auf F!XMBR</a> nicht mit einbauen. Ich kann diese Lektüre aber wirklich nur dringlichst empfehlen &#8211; genau wie den <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/536/deutsche-kinderhilfe-der-versuch-eines-konservativen-rollbacks">Artikel beim Spiegelfechter</a> der weitere Hintergründe der Deutschen Kinderhilfe aufdeckt. Bitte lest diese beiden Artikel &#8211; gründlich.</strong></p>
<h2>Zensur hilft NICHT!</h2>
<h2><img class="alignnone size-full wp-image-62" title="zensur-hilft-nicht" src="http://www.hidden-identity.net/wp-content/uploads/2009/05/zensur-hilft-nicht.png" alt="zensur-hilft-nicht" width="250" height="220" /></h2>
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		</item>
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		<title>Datenschutz nicht verfügbar</title>
		<link>http://www.hidden-identity.net/datenschutz/leider-ausverkauft/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 18:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[T-Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Man sollte meinen, dass Datenschutz kein Produkt ist, sondern eine Selbstverständlichkeit.
Bei T-Home ist er allerdings leider nicht mehr verfügbar. Ausverkauft?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis gestern (11.05.2009) konnte man ihn bei T-Home noch bekommen, heute ist er anscheinend leider <a href="http://www.t-home.de/Produkt-PK-Datenschutz?CatalogCategoryID&amp;ProductRefID=1006001000137%40EKI-PK&amp;StageProductRefID=1006001000137%40EKI-PK">ausverkauft</a>, der Datenschutz.</p>
<p>Eigentlich schade, dass man bei T-Home nun keinen Datenschutz mehr bekommen kann&#8230;</p>
<div id="attachment_54" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.hidden-identity.net/wp-content/uploads/2009/05/datenschutz-ausverkauft-gr.png" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-54" title="datenschutz-ausverkauft-gr" src="http://www.hidden-identity.net/wp-content/uploads/2009/05/datenschutz-ausverkauft-gr-300x190.png" alt="Leider ist Datenschutz momentan ausverkauft." width="300" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Das Produkt ist zur Zeit nicht mehr verfügbar.</p></div>
<p>Via <a href="http://netzpolitik.org/2009/t-home-datenschutz-ist-ausverkauft/">Netzpolitik</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sociale Netzwerke und Datenschutz</title>
		<link>http://www.hidden-identity.net/daten-schuetzen/sociale-netzwerke-und-datenschutz/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 23:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daten schützen]]></category>
		<category><![CDATA[online reputation]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Daten]]></category>

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		<description><![CDATA[Forschern ist es gelungen über die Kombination von anonymisierten Daten von Twitter und Flickr Nutzer zu identifizieren. Dies ist natürlich für personalisiertes Marketing sehr angenehm, für die jeweiligen Nutzer ist es aber doch eher unschön. Schützen Sie sich selbst davor - schützen Sie Ihre Daten, indem Sie nur so viel von sich preisgeben, wie Sie bereit sind der gesamten Welt von sich mit zu teilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In sogenannten Social Networks &#8211; sozialen Netzwerken &#8211; verbinden sich Nutzer untereinander und geben &#8211; mal mehr mal weniger &#8211; Informationen über sich selbst und andere preis.</p>
<p>Letztlich ist das ja auch in Ordnung und niemand kann etwas dagegen haben, wenn Daten die er selbst online gestellt hat abrufbar sind.</p>
<p>Aber nicht immer denken wir vorher darüber nach, wer welche Daten von uns so sammeln kann.</p>
<p>Ist man z.B. in mehreren sozialen Netzwerken unterwegs, denkt man vielleicht nicht daran, dass die Informationen aus mehreren Netzwerken auch zusammengeführt werden können. Doch <a href="http://www.tecchannel.de/kommunikation/news/2018772/soziale_netze_nutzer_geben_zu_viele_private_details_preis/index.html">Forschern ist nun genau dies gelungen</a> und es darf getrost bezweifelt werden, dass es vorher niemanden gab, der auf diesen Gedanken gekommen ist oder ihn gar bereits umgesetzt hat.</p>
<p>Personalabteilungen prüfen heute in vielen Fällen bereits Bewerber über das Internet. Hierfür bedarf es erstmal keiner großen Fachkenntnisse in vielen Fällen sind bereits die Aussagen, die eine einfache Suche nach Vor- und Nachnamen auswirft ausreichend um einen Bewerber &#8211; je nach Position auf die er sich beworben hat &#8211; ggf. aus zu sortieren. Natürlich gibt es auch noch viele andere Interessenten, die ggf. die <a href="http://seo-marketing-blog.de/manuelfu/manuels-online-reputation-management-tutorial/">Online Reputation</a> einer Person oder Firma prüfen. Hier ist es durchaus sinvoll, für eine entsprechend Positive Reputation zu sorgen.</p>
<p>Schon hier muss man also aufpassen, damit nicht eventuell der Wunscharbeitgeber die Fotos des letzten Saufgelages findet.</p>
<p>Über Twitter, Flickr, StudiVZ und co. gibt es aber noch ganz andere Möglichkeiten. So verkaufen diese z.B. für Werbetreibende interessante Informationen. Selbstverständlich anonymisiert. Für sich genommen zumindest. Aber:</p>
<blockquote><p>Wie das Branchenportal Technology Review berichtet, werden die Nutzerdaten vonseiten der Betreiber zwar standardgemäß &#8220;anonymisiert&#8221;, bevor sie etwa an Marktforscher und Werbetreibende verkauft werden. Kombiniert man diese Daten mit jenen Informationen, die bei anderen Online-Quellen zur Verfügung stehen, offenbaren sich dennoch sensible Hinweise auf die Identitäten der User. Ein Drittel jener angeblich anonymer Nutzer, die neben Twitter gleichzeitig über einen Flickr-Account verfügen, konnte so identifiziert werden.<br />
<cite>Quelle: <a href="http://www.tecchannel.de/kommunikation/news/2018772/soziale_netze_nutzer_geben_zu_viele_private_details_preis/index.html">TecChannel</a></cite></p></blockquote>
<p>Wir sehen also: Personenbezogenes Marketing ist heute keine Science Fiction Vision mehr, sondern bereits bittere Realität. Dass diese Daten auch noch für weit unangenehmere Zwecke misbraucht werden könnten, kann sich denke ich jeder selbst denken.</p>
<p>Somit kann ich mich Marit Hansen, der stellvertretenden Leiterin des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, nur anschließen:</p>
<blockquote><p>Die größte Datenschutzgefahr im Web geht nach wie vor von den bereitwillig zur Verfügung gestellten Informationen der User selbst aus.</p></blockquote>
<p>Man möge folglich bitte darauf achten, welche Daten man über wen ins Internet stellt und ob es wirklich nötig ist, das Gesicht einer Person auf einem Foto mit dessen Internetprofil zu verknüpfen oder ob es nicht viel sinnvoller ist, wenn diejenigen, die denjenigen sowieso kennen direkt auf dessen Profil gehen und alle die denjenigen nicht kennen darauf warten, bis sie ihm im echten Leben mal über den Weg laufen.</p>
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		<title>Internet Zensur und Kinder Pornos</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 22:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Internet Zensur ist was feines, damit kann man der Kinderporno Industrie das Geld wegnehmen. So die Meinung mancher Politiker. Dass Experten dies anders sehen und über 50.000 Bundesbürger innerhalb von 4 Tagen hierzu eine andere Meinung haben, will man nicht verstehen. Man fragt sich, wieso sich tatsächlich über 50.000 Bürger gegen die Sperrung von kinderpornografischen Inhalten wehren. Dass dies jedoch nicht die Kernaussage ist, sondern lediglich der Weg der Sperrung verurteilt wird, scheint bei unseren Politikern nicht wirklich auf Verständnis zu stoßen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gegen Kinder Pornos. Jetzt ist es raus. Ja, das musste mal gesagt werden.</p>
<p>Ich bin aber trotzdem dagegen, dass das BKA den Providern Sperrlisten gibt, auf denen Kinder Pornografie verdächtigte Webseiten gelistet werden, zu denen die Provider dann den Zugang sperren sollen. Ich bin damit auch offensichtlich nicht der Einzige. über 50.000 Menschen haben innerhalb von 4 Tagen(!!!) eine Online Petition gezeichnet, welche sich gegen diese Sperren richtet.</p>
<p>Dafür gibt es mehrere Gründe. Zunächst einmal möchte ich aber die Auffassung von Herrn Wirtschaftsminister von Guttenberg bekräftigen, welche in folgendem Tagesschau Mitschnitt zu bestaunen ist:<br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IR9CBl1KN8c&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/IR9CBl1KN8c&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="355" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p>Ja, Herr von Guttenberg, mich macht es auch betroffen, sollte bei den Politikern pauschal der Eindruck entstehen, die Petitionszeichner würden sich gegen die Sperrung von Kinder Pornos sträuben. Im Gegenteil. Wenn in irgend einer Weise sicher gestellt währe, dass für jeden sämtliche Kinder Pornos nicht mehr aufrufbar sind aber keinerlei andere Inhalte betroffen sind -- in diesem Fall würde ich die Sperren befürworten.</p>
<p>Das ist aber nun mal nicht der Fall.</p>
<p>Was ist aber Tatsache?</p>
<ul>
<li>Die geplanten Sperren sind technisch leicht zu umgehen.</li>
<li>Die geplanten Sperren werden nicht ein einziges Kind vor Missbrauch schützen.</li>
<li>Die Sperren sorgen dafür, dass nicht gegen die Betreiber vorgegangen wird, sondern nur der Eindruck entsteht, die Politiker hätten sich mit dem Thema beschäftigt.</li>
<li>Die Sperrlisten werden vom BKA gepflegt -- es gibt keine Kontrollinstanz</li>
</ul>
<p>Nun gut, dass die Sperren leicht zu umgehen sind -- es würde mit viel Glück wenigstens ein paar Leute daran hindern per Zufall in die Szene ein zu steigen. Das wäre ja schon ein Vortschritt.</p>
<p>Dass die Sperren kein einziges Kind vor Missbrauch schützen würden, ist aber ein Punkt, der schwer wiegt. Laut Experten wird neues, kommerzielles Material garnicht über das Internet vertrieben. Somit kann man der &#8220;Industrie&#8221; -- sofern es diese denn gibt, was auch teilweise angezweifelt wird -- auf diese Weise auch nicht den Geldhahn zudrehen und schont damit nicht ein einziges Kind. Wofür dann der ganze Aufwand? Das erschwert doch im schlimmsten Fall nur die Ermittlungen, da dann eben eventuell gar kein oder zumindest weniger Material mehr ins Netz gelangt (jaja, wers glaubt, aber so ja zumindest die Hoffnung der Befürworter) somit die Polizei daraus auch keinerlei Anhaltspunkte mehr ziehen kann.</p>
<p>Was soll das heißen, dass dann nicht mehr gegen die Betreiber vorgegangen wird, werden sich jetzt auch einige fragen. Nun, über WikiLeaks sind letztens ein paar Sperrlisten anderer Länder öffentlich geworden. Wie festzustellen war, wurden teilweise nicht einmal die Hoster der betroffenen Server informiert, sondern ausschließlich ein Eintrag in der Sperrliste gemacht. Nachdem die Hoster jedoch angeschrieben wurden, wurden die entsprechenden Seiten offline genommen, sofern der Betreiber das Alter der Darsteller nicht glaubhaft nachweisen konnte und es sich dementsprechend garnicht um Kinder Pornografie handelte. Oder aber überhaupt keine Pornografie unter der Adresse zu finden war.</p>
<p>Und da sind wir auch beim letzten Punkt. Es gibt keine Kontrollinstanz. Weil dieses Material so böse ist, darf niemand kontrollieren, was da gesperrt wird. Es kann somit auch niemand prüfen, ob da nicht eventuell nur eine unbequeme politische Meinung gesperrt wird. Und was passiert, wenn ein Webserver gehackt wird und über darauf liegende Webseiten dann Kinder Pornografie abrufbar ist. Nun, zuerst einmal wird die Seite gesperrt -- natürlich inklusive allem normalen Inhalt -- dann entfernt eventuell der echte Betreiber der Seiten das illegale Material. Was nun? Die Seite ist gesperrt, ein &#8220;Deindizierungsverfahren&#8221; ist zu Zeit nicht vorgesehen. Die Domain ist sozusagen tot und die Firma, welche von den Einnahmen dieser Webseite eventuell abhängig war möglicherweise Pleite. Aber kein einziges Kind ist dadurch geschützt oder gerettet worden.</p>
<p>Deshalb bin ich sowohl gegen Kinderpornos als auch gegen Internetsperren. Sie bringen uns der Zielsetzung nicht näher, eröffnen aber Möglichkeiten, die uns an China und seine Internet Zensur erinnern. Wie war das? Wir wollen unsere Bevölkerung nur vor negativem Gedankengut schützen? Nun, für die Chinesen ist eventuell Demokratie negatives Gedankengut, für unsere Politiker ist es eventuell der Kommunismus. Früher hätte man jüdische Webseiten gesperrt -- und die von Befürwortern der Religionsfreiheit. Aber heute sind wir ja in einem Rechtsstaat. Heute kann sowas ja nicht mehr passieren. Das hätten die Politiker vor Hittler aber auch gedacht.</p>
<p>Geschichte wiederholt sich, die Frage ist nur, ob wir daraus gelernt haben.</p>
<p>Und nochmal in aller Deutlichkeit:</p>
<p>Symbolpolitik hilft keinem einzigen Kind. Kinder werden auch nicht im Internet misshandelt und nur weil niemand das Verbrechen sieht, bedeutet das noch lange nicht, dass es nicht geschehen ist.</p>
<p>Quellen und weitere Informationen:</p>
<ul>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/online-petition-in-der-tagesschau/">Netzpolitik zur Tagesschau vom 8. Mai<br />
</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/">Netzpolitik zu den 13 Lügen der Zensursula v.d.L.</a></li>
</ul>
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		<title>Flash Cookies</title>
		<link>http://www.hidden-identity.net/browser-tweaks/flash-cookies/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 23:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Browser-Tweaks]]></category>
		<category><![CDATA[adobe flash player]]></category>
		<category><![CDATA[Cookies]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[lso]]></category>
		<category><![CDATA[Plugin]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[shared object]]></category>

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		<description><![CDATA[Flash Cookies - ein weiterer Versuch die Privatsphäre der Nutzer zu verringern - sammeln sich weitgehend unbemerkt auf dem Computer an und werden durch den Browser nicht adminisiert, ein unbedarfter Benutzer weiß von ihnen nichts und hat keine Möglichkeit sie über die normalen Wege zu entfernen.

Wie Sie herrausfinden, ob Sie bereits solche Cookies bekommen haben, von wem diese Cookies kommen und wie sie sie wieder los werden, erfahren Sie in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cookies in ihrer üblichen Form sollten dem Leser bekannt sein, es handelt sich um maximal 4 kb große Textdateien, welche Webseiten im Browser des Surfers speichern können. Dies wird unter anderem dafür verwendet um den Login Prozess zu automatisieren, damit man sich auf einer häufig benutzten Webseite nicht jedes mal neue einloggen muss.</p>
<p>Eine abwandlung davon, den <a href="http://www.hidden-identity.net/browser-tweaks/dom-cookies/">DOM Cookie</a> habe ich zuletzt behandelt.</p>
<p>Heute möchte ich mich dem Flash Cookie widmen. Er wird auch gerne als LSO Local Shared Object bezeichnet, wobei ich den Namen Flash-Cookie für verständlicher halte und deshalb auch weiterhin verwenden möchte.</p>
<p>Flash Cookies werden über den Adobe Flash Player gesetzt &#8211; somit sind sie Browserunabhängig. Wer heute eine Webseite mit dem Firefox aufruft und am nächsten Tag mit dem Internet Explorer, dem kann es durch ein Flash Cookie passieren, dass ihn die Webseite wieder erkennt. Das geht bislang mit keiner anderen Cookie Variante.</p>
<p>Weiterhin können diese Cookies ohne Verfallsdatum ausgeliefert werden &#8211; es wird also nicht sicher gestellt, dass diese Cookies überhaupt irgendwann wieder gelöscht werden. Dies ist beim normalen Cookie anders.</p>
<p>Da die Flash Cookies vom Browser abgelöst sind, werden sie auch nicht durch ihn administriert. Soll heißen auch die Einstellung, dass alle Cookies beim beenden des Browsers gelöscht werden sollen greift hier nicht ein. Genau so wenig wie ein manuelles Löschen über das Browser Interface.</p>
<p>Glücklicherweise gibt es für den Firefox ein Plugin namens <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/6623">Better Privacy</a>, über welches man zum einen sehen kann, welche Flash Cookies man sich bereits eingefangen hat, zum anderen diese aber auch löschen kann. Als kleinen Zusatz bietet das Plugin außerdem auch die Abschaltung der DOM-Storage Cookies an. Diese kann jedoch wie in meinem vorherigen Artikel beschrieben auch problemlos von Hand erfolgen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DOM Cookies</title>
		<link>http://www.hidden-identity.net/browser-tweaks/dom-cookies/</link>
		<comments>http://www.hidden-identity.net/browser-tweaks/dom-cookies/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 22:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Doe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Browser-Tweaks]]></category>
		<category><![CDATA[Cookies]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hidden-identity.net/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[Seit FireFox Version 2.0 unterstützt der beliebte Browser eine neue Art Cookies: DOM Storage Cookies.

In diesen Cookies können bis zu 5 MB Daten gespeichert und durch eine wesentlich größere Zahl Webseiten wieder abgerufen werden.

Wie diese Cookies leicht abgestellt werden können, lesen Sie im Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cookies kennen wir inzwischen denke ich alle. Es handelt sich um sehr kleine Text-Dateien, in denen meist für die Verwendung einer Seite wichtige Informationen gespeichert werden. So kann darüber beispielsweise der Login automatisiert werden, sodass man sich auf einer Webseite nicht jedes mal neu einloggen muss.</p>
<p>Seit Version 2.0 bringt der Browser FireFox allerdings eine neue Variante Cookies mit. Die sogenannten DOM-Cookies bzw. Super Cookies aus Sicht eines Webentwicklers könnte man sie auch als DOM Storage bezeichnen.</p>
<p>Diese Cookies unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten von den üblichen Cookies:</p>
<ul>
<li>Zugriff auf auf Subdomain Ebene möglich (Also ein Cookie von www.hidden-identity.net kann auch von boese.hidden-identity.net ausgelesen werden)</li>
<li>Dateigröße: Ein solches Cookie kann bis zu 5 MB Daten speichern &#8211; zum Vergleich ein normaler Cookie kann maximal 4 kb Daten speichern.</li>
<li>Sie werden nicht angezeigt, wenn man auf &#8220;Cookies anzeigen&#8221; klickt.</li>
</ul>
<p>Allerdings haben sie auch ein paar Gemeinsamkeiten:</p>
<ul>
<li>Wer seine Cookies automatisch beim Browserschließen löschen lässt, dem werden auch die Super Cookies gelöscht</li>
<li>Wer auf &#8220;Private Daten löschen&#8221; geht und dort die Cookies löscht, der löscht auch die DOM Storage Cookies.</li>
</ul>
<p>Abhilfe gegen diese Art cookie kann man leicht schaffen:</p>
<p>Hierfür muss nur die Seite <strong>about:config</strong> mit dem Firefox aufgerufen werden und dort <strong>dom.storage.enabled</strong> im Eingabefeld eingetragen werden. Dann erscheint der entsprechende Wert. Hier steht dann &#8220;Status Standard; Boolean; True&#8221; ein Doppelklick auf den Wert setzt ihn auf &#8220;Status vom Benutzer festgelegt; Boolean; false&#8221; und damit sind die Supercookies deaktiviert und nur noch die normalen Cookies werden akzeptiert.<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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